natürliches Duftöl für Naturkosmetik
Copaifera Officinalis Resin Oil - naturreines Öl
Copaiba Balsam
Das Copaibabalsam stammt aus dem Harz von Bäumen der Gattung Copaifera, die im Amazonasgebiet heimisch sind. Diese Variante wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen und zeichnet sich durch ihren hohen natürlichen Gehalt an β-Caryophyllen, einem der charakteristischsten Sesquiterpene der Copaiba, aus.
Sein Duft ist balsamisch, harzig, warm und holzig und besitzt ein sanftes, tiefes Profil, das besonders für Körperöle, Balsame, Massageprodukte, Seifen und Duftkompositionen interessant ist.
Kosmetische Anwendungen
- Körper- und Massageöle: verleiht ein warmes, harziges und umhüllendes Duftprofil.
- Kosmetische Balsame und Salben: kann als Duftbestandteil in öl- und butterreiche Rezepturen eingearbeitet werden.
- Seifen und Duschgele: verleiht eine balsamische und holzige Note.
- Körpercremes und -lotionen: kann innerhalb der entsprechenden Sicherheitsgrenzen als Duftstoff verwendet werden.
- Naturparfumerie: ist als balsamische Basisnote interessant und lässt sich gut mit Holznoten, Harzen, Gewürzen und Zitrusölen kombinieren.
Duftprofil
Copaibabalsam besitzt folgenden Duft:
- Balsamisch.
- Harzig.
- Holzig.
- Warm.
- Leicht würzig.
Er lässt sich besonders gut mit Weihrauch, Zeder, Sandelholz, Benzoe, Elemi, Lavendel, Zitrusölen und würzigen ätherischen Ölen kombinieren.
Duftzusammensetzung
Laut Dokumentation dieser Variante ist der Hauptbestandteil:
- β-Caryophyllen: 40–70 %.
Außerdem können enthalten sein:
- trans-α-Bergamoten: bis zu 14 %.
- β-Bisabolen: bis zu 12 %.
- α-Humulen: bis zu 11 %.
- Germacren D: bis zu 10 %.
- α-Copaen: 2–10 %.
Wie bei anderen aromatischen botanischen Rohstoffen kann der genaue Anteil dieser Verbindungen zwischen Chargen leicht variieren.
β-Caryophyllen: einer seiner interessantesten Bestandteile
Das β-Caryophyllen ist ein natürliches Sesquiterpen, das in verschiedenen aromatischen Pflanzen vorkommt und zu den am besten untersuchten Bestandteilen der Copaiba gehört.
In experimenteller Forschung zeigte β-Caryophyllen Aktivität im Zusammenhang mit antioxidativen und entzündlichen Prozessen sowie der Erhaltung der Hautbarriere. Auch seine Fähigkeit, in die Hornschicht einzudringen, und seine Wechselwirkung mit CB2-Rezeptoren wurden untersucht.
Diese Daten erklären das wissenschaftliche Interesse an Copaiba für äußerliche Anwendungen. Sie bedeuten jedoch nicht, dass dieser Rohstoff als medizinische oder dermatologische Behandlung dargestellt werden darf.
Traditionelle Verwendung der Copaiba
Copaibaharz besitzt eine lange Anwendungstradition im Amazonasgebiet, wo verschiedene Arten von Copaifera traditionell als Balsam verwendet wurden.
Diese historische Tradition gab den Anstoß zu zahlreichen modernen Studien über die chemische Zusammensetzung der Copaiba und mögliche biologische Wirkungen ihrer Sesquiterpene und Diterpene.
Rezeptur und Sicherheit
Copaibabalsam ist ein konzentrierter Duftrohstoff. Er muss innerhalb der kosmetischen Rezeptur sachgerecht dosiert werden.
Nicht unverdünnt auf die Haut auftragen. Die Endkonzentration muss an den Produkttyp und die Sicherheitsempfehlungen der aktuellen Dokumentation angepasst werden.
Technische Informationen
- INCI: Copaifera Officinalis Resin Oil.
- Herkunft: Brasilien.
- Verwendeter Pflanzenteil: Harz.
- Gewinnungsmethode: Wasserdampfdestillation.
- Hauptbestandteil: β-Caryophyllen 40–70 %.
- Kosmetische Funktion: Duftstoff.
Allergene
Laut verfügbarer Dokumentation dieser Variante werden keine deklarationspflichtigen Duftallergene angegeben unter den bewerteten Bestandteilen.
Dies muss stets anhand des aktuellen Allergen-Zertifikats der Charge oder des Lieferanten geprüft werden, bevor der Rohstoff in einem fertigen Produkt verwendet wird.
Maximale Dosierung gemäß IFRA
Gemäß dem für diese Variante verfügbaren IFRA-Zertifikat:
- Kat. 1 – auf die Lippen aufgetragene Produkte: ohne IFRA-Einschränkung.
- Kat. 2 – Deodorants: ohne IFRA-Einschränkung.
- Kat. 3 – mit den Fingerspitzen auf Gesicht/Körper aufgetragene Produkte: ohne IFRA-Einschränkung.
- Kat. 5 – Cremes und Produkte, die auf der Haut verbleiben: ohne IFRA-Einschränkung.
„Ohne IFRA-Einschränkung“ bedeutet keine unbegrenzte Verwendung. Es bedeutet lediglich, dass das Zertifikat für die in dieser Kategorie bewerteten Materialien keinen spezifischen Höchstwert festlegt. Die Konzentration muss weiterhin der fertigen Rezeptur, der Sicherheitsbewertung und den geltenden kosmetischen Vorschriften entsprechen.
Lagerung
Das Gefäß vollständig verschlossen und vor Licht, Wärme und Luft geschützt aufbewahren. Eine angemessene Lagerung hilft, die Oxidation seiner Terpenbestandteile zu verringern.
Was sagt die Forschung?
Untersuchungen zu Produkten aus Copaifera zeigen, dass ihre Zusammensetzung von Sesquiterpenen und Diterpenen geprägt wird. Darunter tritt β-Caryophyllen regelmäßig als einer der häufigsten und am besten untersuchten Bestandteile auf.
In experimentellen Studien zeigte β-Caryophyllen antioxidative Aktivität und Effekte im Zusammenhang mit entzündlichen Prozessen und der Erholung der Hautbarriere. Studien mit äußerlichen Copaibaformulierungen untersuchten auch ihr Potenzial für Haut und Narben.
Eine Übersichtsarbeit von 2026 erfasste verschiedene äußerliche Copaibaformulierungen, deren mögliche Effekte untersucht wurden. Antimikrobielle Aktivität gehörte zu den häufigsten Untersuchungszielen. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass ein großer Teil der verfügbaren Forschung weiterhin auf experimentellen Studien beruht.
Auch liegen klinische Studien mit copaibahaltigen Rezepturen vor. Beispielsweise wurden Silikongele mit Copaibaöl an Narben und Hydrogele mit Oleoresin aus Copaifera untersucht. Diese Ergebnisse sind interessant, können jedoch nicht direkt auf diesen destillierten Rohstoff übertragen oder ausschließlich β-Caryophyllen zugeschrieben werden.
Quellen und Studien
- Pharmazeutische Rezepturen zur äußerlichen Anwendung mit Copaibaöl: eine Scoping-Übersichtsarbeit.
- Äußerlich angewendetes β-Caryophyllen bei dermatologischen Erkrankungen: Mechanismen, Evidenz am Menschen und klinische Übertragung.
- Bewertung der biologischen Aktivitäten von Copaiba (Copaifera spp.): eine umfassende Übersichtsarbeit.
- Prospektive, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie zur Wirksamkeit von Copaibaöl in einem Gel auf Silikonbasis zur Verringerung der Narbenbildung.
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Copaibabalsam ist ein besonders interessanter Duftrohstoff wegen seines hohen natürlichen Gehalts an β-Caryophyllen und seines Charakters